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Die Vielfalt des Tee

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Grüner Tee, Oolong-Tee, Weißer Tee oder auch Schwarzer Tee stammen von derselben Pflanze „Camellia Sinensis“ ab. Die Vielfalt des Tee scheint unbegrenzt, aber alle Teesorten entstehen nur aufgrund unterschiedlicher Verarbeitung.

Diese Vielfalt wird aber erst durch das im Teeblatt enthaltene Enzym „Ferment“ ermöglicht. Dieses ist dafür verantwortlich, dass sobald das Teeblatt gepflückt wird, die Fermentation einsetzt.

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Die Geschichte des Tee

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Tee als Getränk war bereits vor ca. 2000 Jahren bekannt. Zuverlässig nachzuweisen ist es in der Epoche der Drei Königreiche (222-277). Die Tee-Kunst entstand jedoch erst während der T’ang-Dynastie (618-907).

Tee, ursprünglich wegen seiner medizinischen Eigenschaften getrunken, war als Getränk höfischer Kreise bereits in der frühen T’ang Zeit beliebt, und breitete sich schnell in allen Schichten der Bevölkerung aus.

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Gong Fu Cha 工夫茶

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Die chinesische Kunst der Teezubereitung ist auch die Kunst seine Sinne wieder zu entdecken. Die Regeln der Zeremonie befolgend, lassen Sie die bewusste Teezubereitung zu einer kleinen Meditation werden.

Der beste Tee der Welt ist verschwendet, wenn die Zubereitung falsch ist. Die chinesische Teezeremonie ist die traditionelle Art der Teezubereitung und beinhaltet ein Jahrtausende altes Trinkritual.

Tee & Taoismus

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Wu Wei – wortwörtliche Übersetzung „nicht Handeln“, nicht zu verwechseln mit “ Nichtstun bzw. Faulsein“, sondern es bedeutet kein Handeln gegen die eigene Natur, kein Handeln aus purer Berechnung und mit der Absicht längerfristig sich eigene Vorteile zu verschaffen. Den Gesetzen des WuWei zu folgen heißt, frei von Angst, Sorge und Habgier zu sein, denn es geschieht alles was geschehen muss. Alles nimmt seinen natürlichen Lauf und man steht alles gelassen gegenüber, wenn man sich von der eigenen Natur nicht getrennt ist.

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Tee & Kalligraphie

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Im alten China mit den vier Schätzen des Studierzimmers – Pinsel, Tusche, Reibstein und Papier – gekonnt umzugehen, war nicht nur Zeichen der zum Erlernen der vielen Schriftzeichen nötigen Bildung , sondern auch der Zugang zu den geachtetsten Künsten – der Dichtung und der Kalligraphie. Seit mehr als zweitausend Jahren werden in den verschiedenen Stilen Schriftbilder komponiert, mit dem Ansinnen in freier Anwendung von Sprache und Schreibtechnik ein individuelles Kunstwerk zu erschaffen.

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Tetsubin – Japanische Gusseisenkanne

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Traditionelle Kannen sind innen unglasiert, damit das kochende Wasser und die anliegende, rohe Gusseisenschicht einen Ionenaustausch eingehen können. Dadurch schmeckt Tee aus Wasser, das in solchen Kannen erhitzt wurde, noch etwas besser. Natürlich darf man das Innere einer Gußeisenkanne nicht rosten lassen und auch niemals mit bloßen Händen berühren, denn die im Handschweiß enthaltene Säure begünstigt das Rosten.

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Pu-erh Tee – Rarität aus den Bergen Chinas

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Pu-Erh Tee: Innerhalb der Bulang Berge haben sich viele verschiedene Mikroklimatas entwickelt. In einem dieser, den Banzhang Bergwälder, werden auch die besten kalt fermentierten Pu-erh Tees produziert. Dort trifft ein ideales Klima auf eine schöne Landschaft mit Hügeln von über 1500 Metern Höhe. Teile des ursprünglichen Regenwaldes sind mit entlegenen Dörfern sowie angekurbelter Landwirtschaft der Jagdgemeinschaften der Lahu Menschen versehen.