Entstehung Chadô Urasenke Tankôkai Austria im Mai 2008

" Frieden durch teilen eine Schale Tee "
In meinen Händen halte ich eine Schale Tee.
Seine grüne Farbe ist ein Spiegel der Natur, die uns umgibt.
Wenn wir eine Schale mit dem grünen Tee in unsere Hände nehmen und ihn mit aufrichtigem Herzen trinken, dann fühlen wir auch eins mit der Natur - und das ist Frieden.
Diesen Frieden teilen wir indem wir anderen eine Schale anbieten.
( Zitat von Dr. Soshitsu Sen Großmeister der 15. Generation der Urasenke Teeschule )
Das Teehaus Artee und die österreichische Urasenke Teegruppe möchten diese wertvollen Aufforderung von Dr. Soshitsu Sen Großmeister der 15. Generation der Urasenke Teeschule Folge leisten.
Die Gründung einer österreichischen Urasenke Teegruppe basiert auf den Grundgedanken " Frieden durch Teilen einer Schale Tee."
Mit Unterstüzung von Michiko Nojiri Sensei wurde am 1.Mai 2008 die erste Chadô Urasenke Tankokai Austria gegründet. Die Einweihungsfeier fand am 19. Oktober im Teehaus Artee statt.
Michiko Nojiri Sensei ist die Hauptlehrerin für die Urasenke Teegruppe in Österreich.
Die österreichische Teegruppe " Ursenke Tankokai Austria" hat nun die respektvolle Aufgabe, die Philosophie des Teeweges " Frieden in einer Schale Tee " unter der Aufsicht von Michiko Nojiri Sensei zu verwirklichen.
Michiko Sensei wird voraussichtlich ende Oktober 2009 wieder ein dreitätiges intensiv Chadô Teeseminar im Teehaus Artee halten .
Infos und Anmeldung unter seminar@artee.at

Aktivitäten Chadô Urasenke Tankokai Austria

Chadô Urasenke Tankokai Austria Die Entstehung einer Urasenke Teegruppe in Österreich, unter der Leitung von Michiko Nojiri Sensei.
" Frieden durch teilen eine Schale Tee "
Michiko Nojiri Sensei ist Teemeisterin der Urasenke Schule in Rom. Die österreichische Teegruppe hat nun die respektvolle Aufgabe, die Philosophie des Teeweges " Frieden in einer Schale Tee " unter der Aufsicht von Michiko Nojiri Sensei zu verwirklichen.
In den Räumlichkeiten des Teehaus Artee findet regelmäßig " Chadô - Japanische Teeweg" Schulungen und Übungsstunden nach der Urasenke Tradition statt.
Für Chadô - Interessierte ist dies eine gute Gelegenheit als Zuschauer (Gast) eine kleine Einblicke in die Schulung des Teeweges zu gewinnen.
Wir empfehlen diese kleine Einführung vor dem eigentlichen Unterricht zu besuchen.
Das nächste Chadô intensiv Tee Seminar im Artee mit Michiko Sensei findet voraussichtlich ende Oktober 2009 statt.
Nähere Informatione und Anmeldung unter office@artee.at

Chadô - der Teeweg

Chadô - der Teeweg
Die Geschichte des japanischen Tee-Weges (Chadô) in der Form der Tee-Zeremonie (chanoyu) ist eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden.
Japanische Mönche reisten nach China um dort den Buddhismus zu studieren, bei ihrer Rückkehr brachten sie auch die Teepflanze mit nach Japan. So wurde in der Nara-Zeit (709–784) der aus China importierte Tee erstmals von buddhistischen Mönchen getrunken, die das neue Getränk zunächst als Medizin verwendeten.
Der buddhistische Abt Eisai verfasste die erste japanische Abhandlung über den Tee. Eisai beschreibt nicht nur die heilsamen Einflüsse des Tees auf die Gesundheit, sondern gibt zugleich genaue Vorschriften über die Zubereitung und die Art, wie man den Tee trinken müsse. So erhebt er das Teetrinken zu einer religiösen Handlung mit Gongschlagen und Weihrauchbrennen. Bis zum heutigen Tag hat die Teezeremonie etwas von diesem religiösen Ursprung bewahrt
Aus den verschiedenen Formen des Tee-Trinkens, die insbesondere in den buddhistischen Klöstern gepflegt wurden, entwickelte sich ab dem 14. Jahrhundert in den Zen-Klöstern die Tee-Zeremonie. Die Tee-Zeremonie erhielt ihre vollendete Gestaltung unter Sen no Rikyu im 16. Jahrhundert. Dieser im Zen geschulte Teemeister hat eine äußerst schlichte Form der Tee-Zeremonie“ wabicha“ 侘び茶 Tee des stillen Geschmacks, entwickelt.
Die Teezeremonie wird nach festgelegten Abläufen mit höchste Achtsamkeit zelebriert , bei der Gastgeber und Gäste sich bemühen, eine Atmosphäre zu schaffen, die nach den Leitbegriffen der Tee-Zeremonie ausgerichtet ist: Harmonie, Ehrfurcht, Reinheit, Stille.
Das Ziel der Tee-Zeremonie liegt auf einer Linie mit der Zen-Meditation: die Übung von Achtsamkeit und die Schärfung unserer Wahrnehmung führt zu einem vertieften Bewusstsein. Chadô ist ein lebenslanger Übungsweg mit ähnlichen Zielen wie die Zen-Meditation: Entwicklung von Gelassenheit, innere Freude und Mitgefühl.
Die vier Wesensmerkmale des Teeweges : WA – KEI – SEI – JAKU
Wa - die Harmonie, Harmonie ist Vorraussetzung und Ziel eine gute Teezusammenkunft, es ist wohl das schwerste Unterfangen im Teeraum, denn Harmonie entsteht in Wechselwirkung, und kann weder nur von Gastgeber oder Gast einseitig herbei gesehnt werden.
Kei- der Respekt, unsere Gäste (Mitmenschen) sollten wir stets mit aufrichtigem Respekt entgegnen.
Sei – die Reinheit, beim Teemachen sollte unser Herz ( Absicht) rein sein ( keine Absicht enthalten)
Jaku – die Stille, kein gesprochene Wort ist mehr notwendig, wenn Wa, Kei, Sei , gegenwärtig ist, im Teeraum herrscht dann eine natürliche friedvolle Stille.
Gast und Gastgeber gemeinsam beim Tee,
beide sind ruhig
und nichts trennt ihre Herzen.
(Sen no Rikyû )
In Verbindung mit den Gedanken des Zen-Buddhismus ist Chadô auch eine Art Lebensphilosophie. Die Essenz des japanischen Teewegs ist Bewusstseinsschulung .
mehr Info im Artee Memberbereich
Unser Teehaus veranstaltet regelmäßigen Chadô - Unterricht nach der Tradition der Urasenke Schule. Anmeldung unter seminar@artee.at
Artee Members erhalten Ermäßigung bei allen Tee Seminaren
Eine große Auswahl an japanische Tee Zeremonie Gesschirr finden Sie bei uns im Teehaus Artee, Siebensterngasse 4 A - 1070 Wien
Öffnungszeiten : 11 Uhr bis 19 Uhr Tel .: +43-1-524 01 66
Anfragen: teehaus@artee.at
