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Chadô Seminar mit Michiko Nojiri Sensei von 17. 10. bis 19.10.2009


Ausschnitt aus einem vietnamesischen Gedicht :

 

Freude, die aus sinnlichen Vergnügen erwächst,

führt immer zu Leid,

und Leiden, das aufkommt, während

der Weg beschritten wird,

führt zu Freude.

 

 

In der Tat war das Chadô intensiv Teeseminar mit Michiko Sensei sehr intensiv. Körperlich ( Knien und sonstige Körperteile ) hat uns während des Seminars und noch Tage danach wehgetan. Aber die intensive Übung brachte nicht nur körperliche Schmerzen hervor, sondern auch viel herzerwärmende Momente.

Momente der Freunde,

Ko san machten für uns alle selbst gemachte Soba Nudeln. Wir konnten nicht nur authentische jap. Soba Nudeln verkosten, sondern dieses Essen auch im Besein von Michiko Sensei genießen. Dieses herzerwärmendes Abendessen mit Michiko Sensei und die Bemühung von Ko san wird uns lange noch in Erinnerung bleiben.

 

Nach dieses Wochenende konnten wir alle den tieferen Sinn des " Ichigo- Ichie " noch tiefer in uns manifestieren.


Besuch von Daisôshô Hôunsai in Rom 26.9. 2009

 

 

 

Zu Ehrung der vierzig jährigen Lehrtätigkeit von Michiko Nojiri Sensei in Europa ist Dr. Sen Genshitsu nach Rom gereist um Michiko Sensei zu ehren.

Am Samstag den 26. September stattete Daiôshô Hôunsai Michiko Sensei während des diesjährigen Teeseminar im Kloster San Vincenza einen Besuch .

 

 

 

 

 

The green mountains and blue waters,

this is my home

 

( Seizan ryokusui, kore wagaya )

 

Poem from Zen Master Lonya ( jap.Ryûge)




Chadô Vorführung Michiko Sensei in Wien am 4. Mai 2009



Das 15-Jahre-Jubiläumssfeier 2009 der Städtepartnerschaft zwischen" Meidling & Gifu

 

Gifu ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der Präfektur Gifu auf Honsh , der Hauptinsel von Japan. Sie liegt am Fluss Nagara in der Nähe von Nagoya.

Die Stadt Gifu hat im März 1994 eine Städtepartnerschaft mit dem 12. Wiener Bezirk Meidling abgeschlossen.Diese Übereinkunft sieht unter anderem die Förderung der kulturellen Beziehungen vor. Mehrmals kamen Delegationen nach Wien und besuchten den Partnerbezirk Meidling.

Aus diesem feierlichen Anlass wurde unsere Teelehrerin Michiko Nojiri Sensei gebeten, eine authentische japanische Teezeremonie nach der Urasenke Tradition vorzuführen.

 

 

 

 

Der japanische Botschafter S.E. Akio Tanaka kommentierte die Teezeremonie Vorführung zu besserer Verständnis alle anwesenden österreichischen Gästen.

 

Im Anschluss der Teevorführung servierten Teeschüler der "Chadô Urasenke Tankokai Austria" ( Vereinigung japanischer Teekultur Urasenke Österreich) alle 250 anwesende Gäste eine Schale Tee.

 

 


" CHA ZEN - ICHI MI " Meditationstag mit Marcel Geisser im Teehaus Artee


Meditationstag mit Marcel Geisser am 28. April 2010 ab 8.30 Uhr im Teehaus Artee

 

" Ein gewöhnliches Leben, ein friedvolles Herz - das ist der WEG

( HEIZEISHIN KORE MICHI )

 

Marcel Geisser schreibt in seinem Buch

" Buddha der Zukunft " dass jeder gewöhnliche Mensch die Buddha Natur in sich trägt. Somit kann jede Mensch ein "Buddha der Zukunft" sein.

Um diese wertvolle Erkenntnis tiefer zu verstehen ( zu praktizieren) schenkt Marcel Geisser alle Zen Interessierte die Möglichkeit mit ihm gemeinsam einen Meditationstag zu praktizieren.

 

Der voraussichtliche Termin ist am 28.April 2010. Beginn ist um 8.30 Uhr im Teehaus Artee.

Der Danabeitrag (Spende) für diesen Meditationstag beträgt 40 €.

 

 

 

Bei Interesse für diesen Meditationstag mit Marcel Geisser ersuchen wir um baldige Anmeldung. Unser Übungsraum hat nur Platz für max.15 Teilnehmer.    seminar@artee.at

 

Mehr über Info über Marcel Geisser und Haustao erfahren Sie hier:

www.haustao.ch

info@haustao.ch

 

 


Tausend Meilen - der selbe Wind



Auf Einladung des japanischen Botschafters, S.E. Botschafter Akio Tanaka, gab der Großmeister der Enshu Schule " Kobori Sojitsu " vergangene Samstag den 12.September im japanischen Teehaus im Setagaya Park, Einblicke in die jahrhundertalte Kunst der Teezubereitung.

 

Dabei erklärte der Großmeister Kobori Sojitsu anhand der Kalligraphie, die er eigens für die Gäste in Österreich mitgebracht hat, die tiefere Bedeutung des Teeweges. Die Kalligraphie, die die Tokonoma ( Bildnische) schmückte, hat Großmeister Kobori Sojitsu selbst geschrieben. Die Botschaft darauf lautet : Tausend Meile - der selbe Wind.

Großmeister Kobori Sojitsu erklärte dazu : Die Anreise von Japan nach Österreich ist ein weite Weg, und trotz der weite Distanz, überall weht der selbe Wind.

Das wahre Wesen der Menschen und der Dingen sind im Grunde überall gleich, sie unterscheiden sich im Kern nicht von einander.

Unterscheidungen und Differenzierungen entstehen nur, wenn das Wesen und die Dingen die Wahrhaftigkeit noch nicht in sich tragen.

Nur im " nicht Unterscheiden" und im " nicht Differenzieren " ist ein friedvolles Auskommen alle Menschen möglich.

Frieden kann nur durch " wahrhaftiges Handeln und wahrhaftig sein " entstehen.

Das höchste Ziel im Übung des Teewegs ist, unabhängig davon wo wir uns gerade aufhalten, wie weit wir verreisen müssen

" Frieden, durch teilen eine Schale Tee" zu bewirken.

 

Die Übung des Teeweges ist auch die Übung der Achtsamkeit und der wahrhaftigen Betrachtung alle Dinge.

Die Übung der Achtsamkeit, der Verbundenheit und der Wahrhaftigkeit führte uns Großmeister Kobori Sojitsu eindrucksvoll bei seiner Teezubereitung im Teehaus im Setagaya Park vor. An diesem Tag erwärmte nicht nur die milde Herbstsonne die Herzen alle anwesende Menschen, sondern auch die wahrhaftige und herzerwärmende Darbietung des Großmeister Kobori Sojitsu . In der Tat, mit dieser Einladung hat S.E. Botschafter Akio Tanaka den Menschen in Wien ein großes Geschenk bereitet.

 

Kobori Sojitsu ist der älteste Sohn des 12. Großmeisters der Enshu Schule. 2001 folgte er seinem Vater als 13. Großmeister und übernahm die Leitung der Teeschule. Trotz seines jungen Alters trägt er das Wissen seiner Vorfahren von mehr als 400 Jahren in sich.

 

Die Enshu Schule zählt zu den ältesten Teeschulen Japans und hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. Ihr Gründer Kobori Enshu war Feudalherr, Teemeister, Dichter, Kalligraf und Architekt in einer Person. Seine vielseitige Begabung erlaubte es ihm neue Elemente in die Teezeremonie aufzunehmen und seinen eigenen Stil zu finden, der als kireisabi oder ästhetische Schlichtheit bezeichnet wird.

 

 

 

 

 

 


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